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Ibrahim Kanalan (links), Staatssekretär für Justiz in der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Vielfalt und Antidiskriminierung und Frieda Fischer, Mitarbeiter*in beim TransInterQueer e.V., hissen zum Welttag der Intergeschlechtlichkeit (Intersex Awareness Day) eine Inter*-Flagge vor der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Vielfalt und Antidiskriminierung.

© dpa / dpa/Christophe Gateau

„Intersex Awareness Day“ in Berlin: Justizverwaltung hisst Flagge zum Tag der Intergeschlechtlichkeit

Eine gelbe Flagge mit violettem Ring: Die Senatsverwaltung für Justiz und Antidiskriminierung setzt ein Zeichen zum Tag der Intergeschlechtlichkeit.

Zum Tag der Intergeschlechtlichkeit hat die Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Antidiskriminierung am Dienstgebäude die passende Flagge gehisst - sie ist gelb und hat einen violetten Ring.

„Wir alle sind aufgerufen uns dafür einzusetzen, dass Lebenswege jenseits von weiblich und männlich möglich sind und dass körperliche Vielfalt nicht mit Scham und Schweigegeboten belegt oder gewaltsam normiert wird“, erklärte Staatssekretär Ibrahim Kanalan vor der Aktion am Mittwoch.

Der Tag geht nach Angaben der Senatsverwaltung auf die erste Demonstration intergeschlechtlicher Menschen, den „Intersex Awareness Day“ im Jahre 1996 in den USA, zurück. 2004 wurde der Tag von der Aktivistin Betsy Driver ins Leben gerufen. Die Berliner Justizverwaltung machte zum vierten Mal beim Flaggezeigen mit.

Intergeschlechtlich bezeichnet Menschen, die biologisch sowohl männliche als auch weibliche Anteile haben. Dazu zählen körperliche, chromosomale oder hormonelle Merkmale. Sie stehen mit ihrer Geschlechtlichkeit zwischen weiblich und männlich. (dpa)

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